Tryptomag

von Equipur
SFr. 69.90

Tryptophan (Gelassenheit) und Magnesium (Nervenstärke) für eine wirksame Stressabschirmung.

EQUIPUR - tryptomag gleicht fütterungsbedingte Mängel an Tryptophan (innerliche Anspannung), Magnesium (Schreckhaftigkeit) und B-Vitaminen (Konzentrationsschwäche) wirksam aus. Dadurch ergibt sich eine Gesamtwirkung bezüglich der Stressresistenz und Leistungsfähigkeit des Nervensystems, die den Effekt der Einzelkomponenten bei weitem übersteigt. Das Resultat sind innere Ruhe und Gelassenheit bei einer gleichzeitigen Steigerung der Motivation, der Konzentrationsfähigkeit und des Wohlbefindens.

Nerven wie Drahtseile - welche Rolle spielt dabei die Aminosäure Tryptophan beim Pferd
Tryptophan bzw. L-Tryptophan gehört zu den essenziellen Aminosäuren, d.h. diese sollte dem Pferd über die Fütterung bereitgestellt werden. Diese Aminosäure ist u.a. an der Bildung des sogenannten „Glückshormons“ beteiligt bzw. wird in den köpereigenen Neurotransmitter Serotonin umgewandelt. Ein Grund, warum ängstlichen, aggressiven, traumatisierten oder schreckhaften Pferden in höheren Dosen L-Tryptophan gefüttert werden sollte. Durch die Fütterung können Stimmungsschwankungen beim Pferd ausgeglichen werden. Da sich im Heu und Stroh nur sehr wenig L-Tryptophan befindet, können bei reiner Rauhfaserfütterung Mängel entstehen.

Erhöhter Bedarf an Tryptophan beim Pferd
Gestresste, stark beanspruchte oder Pferde mit Erkrankungen des Magen- Darmtraktes haben einen erhöhten Bedarf an Tryptophan.

Allgemeine ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse

Pferde reagieren auf ungewohnte Umstände oder Stress wie eine neue Umgebung, Transport, Turnier oder Schrecksituationen häufig mit Angst. Werden durch die Haltung die benötigten Sozialkontakte unterbunden und auch der Bewegungstrieb nicht befriedigt, kann dies zu Verhaltensstörungen und Frust führen. Sowohl Frust als auch Angst äußern sich letztendlich darin, dass die Pferde unkonzentriert, unruhig und „guckrig“ sind, nicht mehr mitarbeiten wollen oder sich “aufspulen” und verspannen.
Daraus ergeben sich aber auch die zwei Ansatzpunkte: Bei frustrierten und unruhigen Pferden muss das Wohlbefinden gesteigert werden, bei ängstlichen Tieren die Reizschwelle möglichst hoch gesetzt werden.

  • Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure, die im Stoffwechsel u.a. zu Serotonin und Nicotinsäure (Niacin) umgewandelt wird. Serotonin wirkt als Regulator bei der Reizübertragung im zentralen Nervensystem und ist ganz wesentlich für das Wohlbefinden des Pferdes verantwortlich. Bei einem Mangel kommt es daher zu Unausgeglichenheit, Übererregbarkeit sowie Lustlosigkeit. Da Serotonin rasch verbraucht wird, ist eine regelmäßige Zufuhr von Tryptophan unumgänglich.
  • Magnesium aktiviert viele Enzyme im Energiestoffwechsel der Nervenzellen und des Gehirns; zusätzlich verhindert Magnesium eine Überreizung der Nervenzellen.
  • B-Vitamine spielen eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel der Nerven- und Gehirnzellen und sind für ein längeres, konzentriertes Mitarbeiten des Pferdes unabdingbar.
  • Vitamin E und C entfalten ihre Schutzwirkung als „Antioxidantien“ gegen aggressive Schadsubstanzen ganz besonders im Bereich der empfindlichen Nerven- und Gehirnzellen. Die Konzentrations- und Merkfähigkeit wird somit deutlich verbessert, die Psyche gestärkt.

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe pro kg

Vitamin A

50.000 I.E.

Vitamin E

25.000 mg

Vitamin B1

1.000 mg

Vitamin B2

600 mg

Vitamin B6

2.500 mg

Vitamin B12

250.000 mcg

Vitamin C

5.000 mg

Niacin

4.000 mg

L-Tryptophan

100.000 mg

Vitamin B1 als Thiaminmononitrat, Vitamin B2 als Riboflavin, Vitamin B6 als Pyridoxinhydrochlorid, Vitamin B12 als Cyanocobalamin.

Zusammensetzung
Dextrose, Magnesiumoxid, Calciumcarbonat, Magnesiumfumarat.

Fütterungsempfehlung

  • Pferde (500 kg): 20 g pro Tag
  • Jungpferde und Ponys: 10 g pro Tag

mit dem Futter verabreichen.
Bei starker mentaler Belastung kann die doppelte Menge gegeben werden.

Um eine optimale Wirkung zu erreichen, sollte die Fütterung mindestens 10 Tage vor nervlichen Belastungen (Turnier, Wettkampf etc.) beginnen. Die Fütterung über einen längeren Zeitraum ist sinnvoll und verbessert die Resultate.

Gemäß den Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) besteht bei diesem Produkt wegen Tryptophan eine empfohlene Karenzzeit (von der letzten Anwendung des Produktes bis zum Einsatz auf dem Turnier) von 48 h. Gemäß FEI-Regeln ist die Anwendung dieses Produktes im Wettkampf erlaubt.